Auf Youtube gibt es zahlreiche Videos mit dem Namen „xy facts about whatever“. Ich finde das eine schöne Idee und will das jetzt mal für meinen Blog aufgreifen um euch meinen Hund Mailo etwas näher zu bringen. Demnach erfahrt ihr heute Sachen über Mailo, die ihr bisher noch nicht wusstet.

1. Mailo ist ein Kanadier

Ich war nach der Schule für ein Jahr im Ausland, in Kanada, auf der Domaine des Animaux. Dort habe ich knapp 6 Wochen vor meinem Rückflug nach Deutschland Mailo kennengelernt und kurzerhand mitgenommen. Nun ist er schon fast 10 Jahre an meiner Seite und es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.

2. Mailo ist aus dem Tierheim

Genau, Mailo ist aus einem kanadischen Tierheim. Auch wenn Kanada ein Industrieland ist, lässte der Tierschutz leider sehr zu wünschen übrig und es herrschen in den Tierheimen oft ähnliche Verhältnisse, wie man es aus z.B. Spanien kennt. Mailo saß in diesem Tierheim in der zweiten Reihe und während alle anderen Hunde bellten, als wir da reinkamen, schaute Mailo mich nur an – und es war um mich geschehen.

Mailo am ersten Tag – noch ganz schüchtern

 

3. Mailo ist schon mal geflogen

Es war klar, dass Mailo mit mir nach Deutschland kommt und deswegen musste er den langen Flug mitmachen. Es war etwas chaotisch und auch nicht die beste Strecke, aber er hat es sehr gut überstanden. Es ging von Quebec nach Montreal, dann weiter von Montreal nach Frankfurt und letzt endlich noch von Frankfurt nach Hamburg. Mailo hatte eine große Transportbox und war im Frachtraum. Fliegen mit Hund klingt vielleicht immer etwas kompliziert, aber bei uns hat es keinerlei Probleme gegeben – und das war es wert.

4. Mailo ist ein Mischling

Aber ein gelungener! Was jetzt alles genau in ihm drin steckt, weiß ich nicht. Naheliegend ist Golden Retriever oder Hovawarth. Zu beiden Rassen passen seine Mini-Öhrchen allerdings nicht, und es wurde schon oft vermutet, dass Collie und Spitz auch beteiligt sind. Heutzutage könnte ich zwar einen Gentest machen, aber selbst wenn ich dann wissen würde, was genau drin steckt, wäre es mir egal. Er ist der Beste, so wie er ist.

5. Mailo war schon in 6 verschiedenen Ländern

Mein kleiner Weltenbummler. Mailo, geboren in Kanada, war außerdem schon in Österreich, der Schweiz, Frankreich, Dänemark und Schweden. Alles Länder in den wir mal in irgendeiner Form Urlaub gemacht haben, und natürlich mit Mailo. Urlaub ohne Hund? Nö!

Urlaub auf Fanö / Dänemark

 

6. Mailo war schon auf Radtour

Mittlerweile war Mailo sogar schon auf zwei Radtouren mit uns. Da Mailo keine 30 – 40 km am Rad läuft, hat er eigens für die Radtour einen Anhänger bekommen. Radtour Nummer 1 führte uns von Schwerin auf dem Ostseeradweg bis nach Zingst und Radtour Nummer 2 von Regensburg an der Donau entlang bis Deggendorf und dann an der Isar bis nach Freising. Beide Touren waren einfach nur großartig und auch Mailo hatte seinen Spaß. Die nächste Tour, um den Bodensee, ist auch schon in Planung.

7. Mailo war auch schon Kapitän

Mittlerweile haben wir zwei Schwedenurlaube mit Mailo gemacht und wir lieben dieses Land. Im ersten Urlaub hatten wir ein Ferienhaus auf einer Insel, und wie kommt man da hin? Mit dem Boot! Und da es bei einer Bootsfahrt immer einen Kapitän gibt, wurde das Mailos Aufgabe. In diesem Urlaub sind wir sogar Kanu mit Mailo gefahren und auch hier war er der Kapitän. (Schweden)

8. Mailo hat eine Pflegefamilie

Mit Studium und Arbeit, sind wir manchmal ganz schön eingespannt und wir wollen auch nicht, dass Mailo zu lange alleine zu Hause sein muss. Die erste richtige Pflegefamilie hatte Mailo in Freiburg, und hier in Freising, hat er jetzt auch wieder eine. Mailo wickelt mit seinem Charme immer alle um den Finger, oder besser gesagt, um die Pfote und so ist er ein kleiner Star in seiner Pflegefamilie. Für uns ist es das Schönste, zu wissen, dass Mailo in der Pflegefamilie behandelt wird, als obs der eigene Hund wäre und das er da richtig gerne hingeht.

9. Mailo hat Agility gemacht

Was das betrifft waren wir ja Spätzünder. Mailo war schon 5 Jahre alt, als wir mit dem Agility angefangen haben. Innerhalb eines Jahres hat er aber sehr schnell gelernt, die Begleithundeprüfung bestanden und am ersten Turnier teilgenommen. Akribisch übte ich den Slalom mit ihm, und endlich war auch ein Start in A1 möglich. (Früher gab es beim Agility noch A0, wo kein Slalom war). In Freising haben wir dann auch den Aufstieg in die A2 geschafft, und haben uns dort, auch unseren ersten und einzigen 1. Platz erlaufen. Mittlerweile ist Mailo in Rente – aber die „Agility-Gene“ kommen immer mal wieder durch.

10. Mailo liebt Misthaufen

Mailo geht seit Jahren mit mir zum Pferd und wenn ich mal nicht weiß, wo er gerade ist, dann weiß ich zumindest, wo ich ihn suchen muss. Auf dem Misthaufen. Aus Mailos Sicht ist der Misthaufen, nämlich der beste Ort auf der ganzen Welt, weil da alles vereint ist: Pferdemist, alte Semmeln, Möhren, Äpfel, Hufreste…

11. Mailo hat schon Vorlesungen gehört

Ob er was verstanden hat von „Mathe für Biologen“ oder „Grundvorlesung Chemie“ weiß ich allerdings nicht. Aber er war mit dabei. In Mainz, wo ich den ersten Teil des Studiums absolviert habe, hatte ich das große Glück, dass an der Uni und in den Hörsälen Hunde erlaubt waren. Warum sollte Mailo dann also zu Hause bleiben? Einmal hat er mich heftig blamiert. Ich saß in einer sehr kleinen Vorlesung, in einem mehr oder minder normal großen Raum, Mailo schlief zu meinen Füßen. Der Prof stellte eine Frage, keiner antwortete und es war mucksmäuschen still im Saal. Und dann passierte es: Mailo pupste! Voll laut! Alle drehten sich zu mir um und ich wurde knallrot – wie peinlich!

12. Mailo liebt es zum Tierarzt zu gehen

Welcher Hund findet Tierärzte schon toll? Mailo definitiv! Und warum? Ganz einfach, weil es da was zu Fressen gibt und bei Mailo geht einfach alles durch den Magen.

13. Mailo ist ein Mimöschen

Abwertend könnte ich auch sagen, er ist ein Weichei. Er ist hyperempfindlich, was Schmerzen angeht. Mit der Methode hat er sich schon eine Akkupunktur erschnorrt, weil unserer Tierarzt der festen Meinung war, dass Mailo ernsthaft Rückenschmnerzen hat. Um zu testen, wie stark es wirklich weh tut, funktioniert immer hervorragend der Leckerlietest. Sind die Schmerzen dann vergessen, wars nicht ernsthaft schlimm.

14. Mailo hat den Mischlingswettbewerb gewonnen

Das ist gerade mal 6 Wochen her und war auf der diesjährigen Hund & Pferd in Dortmund. Ich war so stolz auf meinen kleinen Hundemann!

15. Mailo frisst alles

Leider, ja. Egal was in der Küche mal runterfällt, egal was auf der Straße so rumliegt, egal was der Misthaufen im Stall so zu bieten hat, alles landet in Mailos Magen. Und natürlich darf er nicht alles wahllos aufsaugen und runterschlucken, aber oft können wir so schnell gar nicht gucken.

16. Mailo räumt gerne den Müll aus

Noch so eine schlechte Angelegenheit. Wenn wir nicht da sind, muss bei uns der Müll immer ganz weit oben stehen. Ansonsten ist Mailo zur Stelle und räumt ihn aus, was gerade beim Nassmüll ziemlich eklig werden kann.

17. Mailo schläft im Bett

Und die nächste schlechte Angewohnheit. Zu meiner Verteidigung, er schläft nicht nachts im Bett und er darf auch nicht aufs Bett, wenn wir da sind. Ok, es gibt ab und an auch mal eine Ausnahme, aber in der Regel darf er es nicht. Sind wir aber nicht da, kann es ihm auch keiner verbieten. Wo liegt der Bub also den ganzen Tag? Im Bett! Besonders nett, wenn er morgens beim Gassi gehen nass geworden ist…

18. Mailo feiert am 19.5. Geburtstag

Seinen genauen Geburtstag weiß ich nicht. Aber am 19.5. wird trotzdem gefeiert, weil das der Tag ist, an dem ich ihn aus dem Tierheim geholt habe.

19. Mailo war schon mal in einer Hundezeitschrift

Eigentlich wollte ich mit unseren Fotos das goldene Halsband gewinnen. Daraus wurde zwar nichts, aber stattdessen erschien Mailos Gähn-Bild in „Der Hund„.

20. Mailos Hundemarke hat schon mal schlimmeres verhindert

Mailo hatte mal die glorreiche Idee sich mit einem Husky, der auch noch an der Leine war, anzulegen. Beide attackierten sich gegenseitig. Und Mailo kam mit einer vollkommen verbogenen Hundemarke zurück, an der sich der Husky ziemlich offensichtlich festgebissen hatte. Welch Glück, dass es nicht Mailos Hals war. So hatte die riesige Mainzer Hundemarke doch noch etwas Gutes.


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