Schon länger habe ich mir überlegt neben der Serie „Dogs worldwide“, über Hunde in verschiedenen Ländern, eine weitere Serie über Hunde in diversen Städten zu bringen. Den Startschuss von „4 Pfoten unterwegs“ gibt heute Susanne mit einem Gastpost über Nürnberg.


Mein Name ist Susanne, ich bin 36 Jahre alt, schreibe normalerweise für www.hundezeitung.info, aber Claudia war so nett mir hier ein Plätzchen für einen Gastpost freizuhalten und so kommt ihr hier heute in den Genuss meines wirren Geschreibsels.

Wie es sich für eine echte Hundebloggerin gehört habe ich natürlich auch einen Hund, also eigentlich sind es zwei. Terriermischling Murphy, 7 Jahre alt und Berner Sennenhund Mo, 2,5 Jahre alt, teilen sich mit mir und Mann ein Haus in der Nähe von Nürnberg.

Da sind wir auch direkt beim Thema denn um Nürnberg soll es heute gehen. Ich bin dort geboren und aufgewachsen und auch wenn ich damals noch keinen Hund hatte, ein bisschen was weiß ich trotzdem. Nürnberg ist ja eine von diesen alten Städten mit viel Geschichte, da weiß ich gar nicht genau, wo ich anfangen soll.

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Murphy

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Mo

Die Burg erkunden und ein leckeres Bier trinken

Besuchen sollte man auf jeden Fall die Burg, die Außenanlage kann man gut mit Hund erkunden und man hat einen tollen Ausblick über Nürnberg. Am Fuße des Burgbergs gibt es zudem zahlreiche Wirtschaften, in denen man unbedingt ein Bier trinken sollte.

Der Christkindlesmarkt in Nürnberg mag zwar altgedient und angeblich einer der schönsten sein, mit Hund ist es dort aber weniger spaßig. Besser besucht man den Markt in Anwanden bei Zirndorf, da hat man zumindest noch Platz zum atmen und kann den Wuff getrost mitführen.

Der Nürnberger Reichswald zum toben und spielen

Auslaufmöglichkeiten gibt es vor allem in der Umgebung um Nürnberg herum, die Wälder sind an sich vielleicht nicht wirklich schön denn wir haben hier einen „Steckerleswald“ – beinahe 70% der Wälder bestehen hier aus Kiefern, die einen meterhohen Stamm ohne Grün haben. Das sieht eben ein wenig aus wie Stecken und nicht so ganz wie Bäume, daher der Name.

Da kommen wir auch direkt zur Leinenpflicht, diese gilt in Nürnberg für alle Hunde in Grünanlagen und in der Stadt für Hunde ab 50 cm Schulterhöhe. Listenhunde sind überall anzuleinen. Die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners sollte man bitte überall wegmachen. Dafür gibt es spezielle Kotbeutel, die bringen mich auch gleich zum nächsten Punkt.

Shoppen im Hundemaxx

Seit einigen Jahren ist Nürnberg stolzer Besitzer eines Hundemaxx. Auf 3.000 Quadratmeter findet man hier alles für den Hund – und zwar NUR für den Hund. Kein Aquarium oder Nagerfutter stört die Idylle und von Leinen über Halsbänder, Spielzeug und Hundebetten hat man die wohl größte Auswahl an Hundefutter. Der Hundemaxx hat Montag bis Samstag von 9.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Es gibt große Truhen mit gefrorenem Fleisch, gefühlte 200 Sorten Dosenfutter und so ziemlich jedes Trockenfutter, das es auf dem Markt gibt.

Im angeschlossenen ganzheitlichen Zentrum gibt es eine Physiotherapeutin und eine Heilpraktikerin und natürlich kann man seinen Hund dort auch scheren lassen. Ganz in der Nähe des Hundemaxx befindet sich der Marienbergpark der eine ausgewiesene Hundezone hat. Hier kann man seinen Vierbeiner nach Herzenslust schnüffeln lassen. Vor allem nachmittags und abends ist hier richtig viel los und nicht selten tummeln sich dann mehr als 50 Hunde dort.

Da Nürnberg nicht gerade klein ist gibt es hier und in der Umgebung natürlich auch einige Hundeschulen. Bei manchen kann man ein kostenloses Schnuppertraining machen, wer seinen Hund bei seinem Aufenthalt in Nürnberg also etwas Gutes tun will sollte sich vorher erkundigen, was es alles für Möglichkeiten gibt.

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