Auf meiner Facebookseite hatte ich euch bereits kurz von Mailos Tumor und der Operation berichtet. Zunächst einmal, Mailo geht es gut, die Wunde ist auch fast wieder verheilt und der Tumor war zum Glück gutartig.

Am 4. Advent hatten wir an Mailos Hinterpfote, oberhalb der äußeren Kralle, erstmals diese Stelle entdeckt, die zu dem Zeitpunkt noch eher aussah wie eine Warze. Wir behielten das im Auge, doch durch den vielen Schnee zu Weihnachten und das nasse Wetter im Allgemeinen, war die Stelle ständig blutig. Und Mailo hat da natürlich auch fleißig dran geschleckt. Nach den Feiertagen war die vermeintliche Warze, doppelt bis dreifach so groß und wir fuhren zum Tierarzt.

Die Diagnose: ein Tumor.

Die Behandlung: rausschneiden.

Den OP Termin bekamen wir dann für den 2. Januar. Jeder der seinen Hund schon mal operieren lassen musste, kennt das flaue Gefühl im Magen. Natürlich stirbt heutzutage ein Hund nicht mehr so schnell in der Narkose. Der Hund hängt mittlerweile an so vielen Geräten, dass alles bestens überwacht ist. Trotzdem ist man einfach unruhig und sehnt den Anruf vom Tierarzt herbei. Um die Mittagszeit, kam der erlösende Anruf – alles sei gut!

Am gleichen Tag war Mailo natürlich voll platt. Logisch! So eine Narkose steckt man nicht einfach so weg. Am nächsten Tag war er aber wieder ganz der Alte! Die ersten 3 Tage drehten wir nur ganz kleine Pipi-Runden mit ihm, damit an der Wunde nicht zuviel Bewegung ist. Die Stelle ist einfach echt blöd gelegen. Den Verband wechselten wir selber, eigentlich nur alle zwei Tage, aber bei dem nassen Wetter war das echt schwierig. Wir steckten zwar Mailos Pfötchen immer in eine Plastiktüte und einen Schuh, aber es lies sich trotzdem nicht komplett vermeiden, dass der Verband nass wurde. Wenn der Verband nass war, dann wechselten wir ihn täglich. Naja, und bei dem Wetter – wir wechselten ihn täglich.

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Erst knapp 1 Woche später, bedingt durch das Wochenende und den Feiertag in Bayern, bekamen wir das Laborergebnis. Und auch, wenn ich vorher schon von vielen Seiten gehört hatte, dass Tumore an den Pfoten meistens gutartig sind, war ich dann doch mehr als erleichtert, als wir es „schwarz-auf-weiß“ hatten. Das Ding war gutartig!

Nach zwei Wochen wurden die Fäden gezogen, aber leider hatte sich die Wunde ein bisschen entzündet und war auch noch nicht komplett zugeheilt. Die Gabe von Antibiotika war zum Glück nicht notwendig, Betaisodona reichte, aber ein Verband musste wieder angelegt werden. Der war nun sehr viel kleiner, und Mailo verlor ihn ständig. Einen Tag war er in seiner Pflegefamilie, und verlor natürlich den Verband. Sein Pflegefrauchen hatte kein Verbandsmateiral da und klebte ihm kurzer Hand ein Pflaster auf. Die Idee war super, weil das Pflaster wesentlich länger hielt, man es schnell und einfach erneuern konnte und auch sehr viel mehr Luft an die Wunde kam. Nach 3 Tagen Pflaster war die Wunde zu. Jetzt muss nur noch das Fell nachwachsen und Mailo ist, auch optisch, wieder hergestellt.


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