Ich bin mit Collie Hündin Wenga aufgewachsen und als ich 20 Jahre jung war, zog Mailo, als mein erster eigener Hund bei mir ein. Ich hatte damals nur annährend eine Ahnung davon, was da auf mich zukommt. Was jetzt nicht heißen soll, dass ich mir den Hund spontan ohne darüber nachzudenken zugelegt habe! Ich hatte mir das sehr genau überlegt, aber für mich beschlossen, dass ich das hinbekomme und das ich das will. Ich möchte meinen Mailo und die vergangenen Jahre nicht missen und das was mir Mailo jeden Tag gibt, ist einfach mit nichts anderem vergleichbar.
Deswegen möchte ich heute mal darauf eingehen, was sich alles verändert hat seit Mailo bei mir ist.

10 Dinge, die sich geändert haben seit Mailo da ist

1. Ich bin Frauchen

Früher war ich einfach Claudia, heute bin ich Frauchen von Mailo. Als Frauchen ist es meine Pflicht dafür zu sorgen, dass es Mailo gut geht. Dazu gehört, dass er ausreichend Bewegung bekommt, gefordert und gefördert wird, dass er medizinisch versorgt wird, gefüttert und gekuschelt wird. Und noch vieles mehr. Frauchen zu sein, ist, ein bisschen wie Mutter zu sein.

2. Ich bin Animateur

Wir gehen natürlich nicht nur spazieren. Mailo und ich haben viele Jahre Agility gemacht. Ich erinnere mich noch gerne daran zurück, wie Mailo anfangs nicht durch den Tunnel gehen wollte. Auf dem Hundeplatz wurde ich zum Animateur und mit freudiger Stimme in hoher Tonlage machte ich Mailo den Tunnel schmackhaft. Erfolgreich. Meine Animationskünste sind aber auch in anderen Situationen oft gefragt „Mailo, such das Leckerlie“, „Mailo hols Stöcken“ und vieles mehr.

3. Ich habe einen Partner

Mailo ist für mich nicht nur ein Hund. Er ist mein Freund, mein Kumpel, mein Partner. Er hat mir sein Herz geschenkt und ist immer für mich da. Mailo gibt mir oft das Gefühl etwas ganz besonderes zu sein und ganz ehrlich von wievielen Menschen in unserer schnelllebigen Zeit kann man das schon behaupten?

4. Ich trage Verantwortung

Mit dem Entschluss Mailo zu mir zu holen, kam auch ein hohes Maß an Verantwortung. Zum einen die Verantwortung dafür, dass es Mailo gut geht und er seinen Bedürfnissen entsprechend versorgt ist und zum anderen die Verantwortung dafür, dass auch die Hundesteuer, Versicherungen und Tierarztkosten bezahlt werden können.

5. Ich bin strukturierter

Die ersten Jahre meines Lebens mit Mailo waren von Studium, Pferd und Hund bestimmt. Im Studium hatte ich noch viel Freiraum und konnte mich gut organisieren. Nach Studienende erfolgte der Wechsel in die Doktorarbeit und es wurde etwas komplizierter, aber machbar. Eine Doktorarbeit schreiben heißt bei mir nicht, dass ich den ganzen Tag vor dem Computer sitze und schreibe. Im Gegenteil ich stehe den ganzen Tag im Labor und mache Experimente – mehr als ein Fulltime Job. Das erfordert eine mehr als gute Tagesorganisation. Wer kümmert sich wann um den Hund? Wann ist Mailo in seiner Pflegefamilie? Und wann kann die Nachbarin ihn mit zum Gassi gehen nehmen?

6. Ich habe mehr Bewegung

Bevor ich Mailo hatte, war spazieren gehen überhaupt nicht mein Ding. Auch wandern war überhaupt nicht spannend. Seit Mailo da ist, gehe ich viel mehr spazieren und auch wandern. Klar, muss ich ja auch, der Hund braucht schließlich Bewegung. Ich muss mich auch nicht dazu überwinden Gassi zu gehen – das wäre irgendwie auch ziemlich blöd, weil dann hätte ich das falsche Haustier an meiner Seite. Zugegebenermaßen, Gassi gehen im Winter bei -5°C morgens um 6 Uhr vor der Arbeit, macht nicht so viel Spaß.

7. Ich bin noch selbstbewusster

Ich gehörte eigentlich schon immer zu den selbstbewussteren Menschen, aber ich muss sagen, dass sich das mit Mailo an meiner Seite noch verstärkt hat. Mailo hat macht mich stark gemacht für andere Lebenslagen.

8. Ich bin ausgeglichener

Jeder kennt die Tage, wo alles schief läuft und man einfach nur noch schreiend im Kreis laufen möchte. Wenn ich an solchen Tagen gestresst und genervt nach Hause komme und Mailo mich schwanzwedelnd begrüßt, dann ist eigentlich schon wieder alles vergessen und der Hund steht ab nun im Mittelpunkt.

9. Ich werde von fremden Menschen angesprochen

Daran musste ich mich anfangs erstmal gewöhnen. Ich gehe mit Mailo irgendwo spazieren und es passiert doch relativ häufig, dass ich von fremden Menschen angesprochen werde. Oft wird nach der Rasse gefragt (Mailo ist ein Mischling) oder mir einfach nur gesagt, wie hübsch der Mailo ist. Das hört ein Hundehalter natürlich gern.

10. Ich habe immer was zu erzählen

Mit Mailo an meiner Seite passiert jeden Tag etwas Neues und ich habe immer was zu erzählen. Allerdings muss man da manchmal echt aufpassen, wenn keine Hundler in der Nähe sind, kommt es oft nicht so gut wenn man in einer Tour vom Hund erzählt.


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